Veranstaltungen

2026

Exkursion

Unesco-Welterbe Römische Kalkbrennerei Iversheim und Römertherme Zülpich,
Sonderausstellung „Archäologie im Rheinland“

Geplant ist der Besuch der Römischen Kalkbrennerei inkl. Führung. Im Anschluss erfolgt die Fahrt zur Römertherme Zülpich.
Dort erwartet uns eine Führung (90 min.) durch die Sonderausstellung „Archäologie im Rheinland“ inkl. Dauerausstellung durch die Museumsleitung Frau Dr. Silva Bruder.
Nach einer Pause (Selbstzahler) starten wir zu einem geführten Stadtrundgang (60 min.) durch das römische Zülpich.

Termin: 11. Juli 2026
Abfahrt Köln Weiden West: 09:00 Uhr – Rückfahrt Zülpich: 17:00 Uhr

Kosten: 45,00€ p. Person, mind. 16 Teilnehmer, max. 25 Teilnehmer
Anmeldung erforderlich bis zum 5.6.2026 unter info@archaeologische-gesellschaft.koeln

Die Kalkbrennerei bei Iversheim ist eine von mehreren Brennereien, die bereits in römischer Zeit hier errichtet wurden.
Ursprünglich aus vier Öfen bestehend, war sie nach der Zerstörung durch Frankeneinfälle um 270 n. Chr. zunächst wiederhergestellt
und erweitert, um 300 n. Chr. jedoch fluchtartig verlassen worden. 1966 entdeckte man sie beim Bau einer Wasserleitung.
Die Kalkbrennerei Iversheim gehört zu den bedeutendsten archäologischen Fundstätten für die Wirtschaftsgeschichte der Römerzeit
nördlich der Alpen. 2021 wurde die Römische Kalkbrennerei als Teil des Niedergermanischen Limes zum UNESCO-Welterbe ernannt.

UNESCO-Welterbe Römische Kalkbrennerei


Archäologie im Rheinland 2025 –
27.03.2026  – 30.08.2026 

Erleben Sie die spannende Welt der Archäologie im Rheinland Kommen Sie mit uns auf eine Zeitreise durch Jahrmillionen – mit Fundstücken von der frühen Erdgeschichte bis zum Zweiten Weltkrieg.
In der Ausstellung „Archäologie im Rheinland 2025“ präsentiert das LVR-Amt für Bodendenkmalpflege im Rheinland herausragende Funde des vergangenen Jahres und neueste archäologische Forschungsergebnisse.

Die Ausstellung zeigt die Vielfalt des rheinischen Kulturerbes aus vielen Jahrtausenden sowie den Wandel der Landschaft über Jahrmillionen hinweg: Fossilien aus dem Bergischen Land erzählen beispielsweise von einer Zeit, als hier ein warmes, tropisches Meer wogte. Liebevoll ausgewählte Grabbeigaben aus dem Kreis Wesel erinnern an den früh verstorbenen Römerjungen Neuto und der Befund einer gründerzeitlichen Fabrik im Duisburger Dellviertel beleuchtet die Anfänge der chemischen Industrie Nordrhein-Westfalens. Zu den bedeutenden Befunden in der Ausstellung gehören auch jüngere Artefakte, etwa aus dem Weltkriegsschutt vom Kölner Heumarkt oder die Hinterlassenschaften eines 1943 abgestürzten Flugzeuges der Royal Air Force aus dem Vorfeld des Tagebaus Hambach. Ein herausragendes Objekt, das in der Zülpicher Schau zum ersten Mal überhaupt präsentiert wird, ist ein Kampfhelm aus dem 15. Jahrhundert, der erst im vergangenen Jahr bei Schloss Burg ausgegraben und von dem Spezialisten des LVR-Landesmuseums Bonn restauriert wurde. Eine lokale Sensation ist die rund 6.000 Jahre alte Kupferbeilklinge aus Zülpich-Sinzenich – das bislang älteste Metallartefakt des Rheinlandes, das ebenfalls erstmalig präsentiert wird. Die Ausstellung „Archäologie im Rheinland 2025“ ist in enger Zusammenarbeit unterschiedlicher Kulturinstitutionen, Grabungsfirmen, Ehrenamtler*innen und Universitäten der Region unter der Leitung des LVR-Amtes für Bodendenkmalpflege im Rheinland entstanden. Die Restaurierung der Exponate ist dem Römisch-Germanischen Museum der Stadt Köln und in großem Umfang dem LVR-Landesmuseum Bonn zu verdanken. 

Vortrag

von Frau Diplom-Geographin Nicole Schmitz zum Thema:

Die Öfen sind aus – Keramik aus Frechen

Am 09.09.2026 entführt Sie Diplom-Geographin Nicole Schmitz, wissenschaftliche Referentin in der Abteilung Kulturlandschaftspflege des Landschaftsverbandes Rheinland, in den Westen von Köln und zeigt, welche Spuren des einst international bedeutenden Töpfereizentrums noch erhalten sind.

Zum 31.12.2018 schloss die letzte Röhrenfabrik „Steinzeug Keramo GmbH“ ihre Tore und besiegelte damit endgültig das Ende einer Ära: die Keramikproduktion in Frechen. Mindestens seit dem Spätmittelalter wurde in der Töpfereisiedlung Frechen zunächst von Hand Ton zu Töpfen, Krügen und Kannen geformt und gebrannt. Unter diesen auch der bekannte Bartmannkrug: Er war der Exportschlager schlechthin und wurde bis nach Australien und Amerika verhandelt. Bis heute sind weder der Urheber noch die Bedeutung der markanten Bartmaske auf dem beliebten Steinzeug Gefäß bekannt.

Termin: Mittwoch, 9. September 2026, 18:00 Uhr
Ort:         Belgisches Haus, Cäcilienstr. 46, 50667 Köln

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Exkursion

3 Städte 3 Ausstellungen führen uns nach Rosenheim-Manching-Aalen

  1. Besuch der Ausstellung „RÖMER-Gesichter eines Weltreiches“ im Lokschuppen Rosenheim
  2. Besuch des Kelten Römer Museum in Manching. Hier erfolgt eine Führung durch den Museumsleiter Tobias Esch 
  3. Besuch des Limes Museum in Aalen

Termin: 15.10.–17.10.2026 ab Köln Weiden-West

Kosten: 375,00 € im DZ, 425,00 € im EZ

  • Fahrt im Reisebus inkl. 2 x Übernachtung inkl. Frühstück, 3* Hotel in Rosenheim und 3* Landgasthof Manching
  • Führungen durch die Ausstellungen
  • Stadtführung durch Rosenheim
  • Gemeinschaftliches Abendessen in Rosenheim und Manching (Selbstzahler)

Teilnehmerzahl: mind.15 Personen, max.: 20 Personen
Verbindliche Anmeldung bis 1. September 2026 per Mail unter: info@archaeologische-gesellschaft.koeln

Mitgliederversammlung

Die diesjährige Mitgliederversammlung findet am 28. Oktober 2026 um 18:00 Uhr im Belgischen Haus, Cäcilienstr. 46, 50667 Köln statt.
Es erfolgt eine gesonderte Einladung an die Mitglieder.

Vortrag

von Herrn Prof. Dr. Matthias Wemhoff, Direktor Museum für Vor- und Frühgeschichte, Berlin zum Thema:

Dschingis Khan und die Welt der Mongolen

Kaum ein Mensch hat die Weltgeschichte so sehr verändert, wie der vor 800 Jahren gestorbene Herrscher der Mongolen, der aus vielen Stämmen zunächst eine Gefolgschaft formte und dann mit den Reiterheeren den Siegeszug in alle Himmelsrichtungen antrat. Seine Söhne und Enkel formten ein Reich, das vom Gelben bis zum Schwarzen Meer reichte, im Norden fast an die Ostsee grenzte und im Süden an das Arabische Meer anschloss. In der großen Sonderausstellung, die auf der Museumsinsel Berlin vom 21. Oktober bis zum 18. April 2027 gezeigt wird, sind zahlreiche archäologische Funde aus der Mongolei zu sehen. 

Das mongolische Jahrhundert beeinflusst die Weltgeschichte bis heute und die schlagartige Veränderung einer bis dahin bestehenden Weltordnung weist viele aktuelle Bezüge auf.


Armband mit Phönix © Ghenggis Khaan National Museum

 
 

Termin: 03. Dezember 2026
Uhrzeit: 18:00 Uhr im Belgischen Haus, Cäcilienstr.46, Köln

Eine Übersicht über weitere Veranstaltungen und Führungen finden Sie
über den Veranstaltungskalender des Römisch-Germanischen Museums.

Archivierte Meldungen und Veranstaltungen finden Sie hier.

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